Zoo

Samstag, 23.09.2017

Hey meine Lieben,

Gestern hatten meine Jungs schulfrei und meine Gastmutter ist dann, da sie sich auch freigenommen hatte, mit uns in den Zoo nach Washington gefahren und wir haben dort einen wunderschönen Tag zu viert verbracht.

Hier in DC haben wir noch super Wetter und hatten die ganze Woche 30°C das ist wirklich sehr angenehm, im Gegensatz zu Deutschland, wo schon die Winterjacken rausgeholt worden sind und das Feuer im Karmin entflammt wurde. Da bin ich doch froh noch ein paar wunderschöne warme Sommertage draußen verbringen zu können.

Heute ist wieder sehr viel Sport auf dem Tagesplan. Zuerst hat der Kleine ein Soccergame und anschließend der Große sein Footballgame, auf das ich mich wie jede Woche wieder sehr freue. Die Footballgames finden meistens auf dem Rasenplatz in High Schoolen statt und es sieht einfach wirklich genau aus wie in den ganzen Filmen mit den silbernen Tribüne an den Seiten des Spielfelds, es ist wirklich unglaublich. Und langsam verstehe ich auch wie Football funktioniert und was die Regeln sind, weil am Anfang hatte ich absolut keine Ahnung davon.wink

Nach dem ganzen Sport, werden wir dann auf einen Geburtstag, von dem Cousin der Jungs gehen und da werde ich dann auch das erste Mal die anderen Großeltern kennenlernen und noch mehr Verwandte und Freunde, auf die ich mich sehr freue.

Morgen geht es dann mit einer Freundin nach Annapolis auf einen kleinen Road Trip, auf den ich mich auch sehr freue und total gespannt bin.

Bis dann,

Sabrinawink

One Month...

Montag, 18.09.2017

Hey meine Lieben,

Ich kann es noch gar nicht glauben, aber ich bin wirklich schon seit einem Monat hiersurprised.

Vor vier Wochen habe ich mich mit meinen Koffern, vielen Erwartungen und Hoffnungen auf den Weg zum Flughafen gemacht. Doch es kommt mir vor, als wäre es gestern gewesen. Die Zeit vergeht hier, wie im Flug da man jeden Tag etwas Neues erlebt, macht oder kennenlernt. Ich bin so froh hier zu sein und genieße jede Sekunde.

Meine Arbeitszeiten sind wirklich außergewöhnlich, denn ich habe jeden Tag 7 Stunden frei, während die Kinder in der Schule sind, um mich mit meinen neuen Freunden zu treffen, Sport zu machen, die Gegend zu erkunden und noch vieles mehr...

Man lernt wirklich schnell, viele neue Leute aus der ganzen Welt kennen und es ist wirklich immer sehr interessant, wenn man dann mit anderen AuPairs aus China, Neuseeland, Süd Afrika, Brasilien, Dänemark und noch vielen anderen Ländern zu Abend isst oder sich auf einen Kaffee trifft!!! Da geht einem nie der Gesprächsstoff aus und all die verschiedenen Kulturen kennenzulernen und die Unterschiede festzustellen ist wirklich interessant und macht sehr viel Spaß.

Der AuPair Nummer 1 Treffpunkt ist natürlich Starbucks dicht gefolgt von der Cheesecake Factory ( was auch mein persönliches Lieblingsrestaurant geworden ist) der Käsekuchen, den es dort in ca. 200 verschiedenen Varianten gibt von Oreo über Tiramisu zu allem was man sich nur vorstellen kenn bzw. auch nicht vorstellen kannwink,  ist wirklich unglaublich und mit absolut nichts zu vergleichen.

Das Klischee, dass amerikanische Kids viele Hobbys haben, kann ich nur bestätigen, denn unser Samstag sah diese Woche nämlich so aus, zuerst sind wir zu dem Footballspiel von meinem Großen gefahren und haben ihm eine Halbzeit zu schaut. Dann bin ich mit meiner Hostmum und dem Kleinen zu seinem Fußballspiel weiter gefahren und danach war dann noch Lackrosstraining angesagt. Es war wirklich ein langer Tag aber es hat sehr viel Spaß gemacht meine Jungs spielen zu sehen und anzufeuern. Ich bin nie gezwungen bei so etwas mitzugehen, da ich am Wochenende immer frei habe, aber ich bin von meiner Familie immer herzlich eingeladen mitzugehen und die Jungs freuen sich immer, wenn ich mitkomme und außerdem macht es mir selber immer viel Spaß Zeit mit meiner Familie zu verbringen. Wenn wir dann nach solch einem langen Tag nach Hause kommen, kochen wir meist abends zusammen und schauen einen Film nach dem Abendessen, bei dem wir dann die selbst gebackenen und superleckeren Cookies von meiner Hostmum essen (die sie wirklich jede Woche frisch macht).tongue-out

Das Amerikaner stolz auf ihr AuPair sind, kann ich auch nur bestätigen so wurde ich am Anfang (und zum Teil immer noch) jedem, dem wir nur begegnet sind ob Bekannte, Nachbarn, Freunde oder auch der Frau an der Kasse im Supermarkt als das neue AuPair der Familie vorgestellt worden und dann durfte ich gefühlt 100x am Tag das gleiche Gespräch führen. Denn wenn Amerikaner das Wort AuPair hören, ist das Interesse geweckt und man wird mit Fragen bombardiert. Die erste Frage ist natürlich, wo man herkommt und wie es einem gefällt und man selbst bekommt dann so ziemlich die komplette Familiengeschichte erzählt wer, wann und wie oft irgendein Verwandter schon mal in Deutschland war. Das ist echt freundlich aber mit der Zeit wirklich etwas anstrengend, auch wenn es echt lieb gemeint ist, Amerikaner reden wirklich sehr sehr sehr viel.wink

Ich freue mich jetzt auf die nächsten Monate, denn es ist schon der erste Roadtrip mit einer Freundin geplant, ich bin für einen Fotografiekurs angemeldet und die Tickets für ein Footballspiel von den Washington Redskins sind auch schon bestellt...laughing

Die nächsten Wochen können kommen.innocent

Bis dann,

Sabrinawink

Die erste Woche...

Donnerstag, 31.08.2017

Hey meine Lieben,

nun habe ich es endlich geschafft und bin in Amerika angekommen.

Die ersten Tage waren sehr stressig, da ich erst nach New York geflogen bin und dann 3 Tage später weiter zu meiner Gastfamilie nach Washington DC.

Nach New York zu gehen, war wirklich einer meiner größten Träume, der nun wirklich wahr geworden ist. Ich konnte immer noch nicht glauben, dass ich gerade wirklich in NYC bin, auch nicht, als ich auf dem Rockefeller Center stand und mir die New York Skyline angeschat habe oder als ich mitten auf dem Times Square stand!surprised Auch wenn ich mir alles etwas anders vorgestellt habe war es die Erfahrung auf jeden Fall wert!!!!

Als ich dann am Mittwochabend endlich am Flughafen in DC angekommen bin stieg die Aufregung dann doch, gleich würde ich meine Gastfamilie kennenlernen.surprised 

Und ich war einfach nur froh, als meine Hostmum mit offenen armen auf mich zu gestürmt ist, mit dem Kleinen im Schlepptau, einem riesen Lächeln auf den Lippen und mich beide gleich in den Arm genommen haben. Besser hätte ich mir die Begrüßung nicht vorstellen können.

Als wir dann zu dritt mit dem Auto in meinem neuen Zuhause angekommen sind, hat mir der Kleine erst mal eine Haustour gegeben und mir mein wunderschönes Zimmer gezeigt mit einem "WELCOME SABRINA" an der Wand und tollen pinken und weißen Blumen auf meiner Komode.

Nach der Haustour kam dann auch mein Hostdad und der Große vom Footballtraining und auch die beiden haben mich mit offenen Armen begrüßt, was mich sehr gefreut hat.

Außerdem habe ich auch das vorherige Au Pair kennengelernt, welche mich auch herzlich empfangen hat. Mit ihr habe ich mich so gut verstanden, dass der Abschied echt schwer gefallen ist.frown Aber ich war so froh sie für die ersten Tage zu haben, da sie mir so zeigen konnte, wie alles abläuft, wo ich den Staubsauger finde, wo man am besten sein Geld, in den besten Läden ausgeben kann und mit der man bis nachts noch Vampire Diaries schauen kann.cool

Den ersten Tag hatte sich meine Hostmum extra freigenommen, um mir alles zu zeigen, wie zum Beispiel wo die Schule der Kinder ist. Am Tag darauf hatte sich dann mein Hostdad freigenommen und ist mit mir einkaufen gegangen, hat mir geholfen ein Bankkonto einzurichten und dann durfte ich auch das erste Mal in Amerika Autofahren. Autofahren ist hier wirklich auch eine Erfahrung wert, denn es ist wirklich anders als in Deutschland. Vor allem ist alles viel viel größer: die Autos, die Straßen, die Kreuzungen. Und auch die Regeln wie zum Beispiel "bei rot abbiegen" sind zum Teil wirklich gewöhnungsbedürftig. Und spätestens, wenn man dann von anderen Autofahrern bzw. von seinem Hostdad seltsam angeschaut wird, weil man auf das rechts vor links achten möchte, weiß man bescheid, dass man doch ein Ausländer ist.laughing

Am Abend hat es sich dann die ganze Familie auf dem Sofa, mit selbst gemachter Pizza, (die nebenbei die beste Pizza meines Lebens wartongue-out) gemütlich gemacht und wir haben einen Film zusammen geschaut.

Am Samstagmorgen klingelte für mich dann wieder sehr früh der Wecker und ich konnte mir das Weiße Haus von innen anschauen. Außerdem habe ich mir mit 2 anderen Au Pairs auch noch die anderen Sehenswürdigkeiten in DC, inklusive Mall angeschaut.

Sonntags habe ich dann mit neu gewonnenen Freundinnen, den nebenanliegenden National Park besucht und danach ebenfalls wieder die Mall nach tollen Geschäften abgesucht.

Mein erster Arbeitstag war am Montag und damit auch der erste Schultag für die Jungs, was für alle Beteiligten etwas besonderes war. Es hat alles reibungslos funktioniert und ich bin mir sicher das ich eine wirklich tolle Familie gefunden habe mit zwei wundervollen Jungs die ich jetzt schon in mein Herz geschlossen habe.

Ich bin einfach nur super glücklich hier und freu mich auf ein unvergessliches Jahr mit einer tollen neuen Familie, vielen neuen Eindrücken, Erinnerungen und Freunden.

Bis dann,

Sabrinawink

Los geht´s...

Sonntag, 20.08.2017

 

Hey meine Lieben,

die Koffer sind nun endlich auch fertig gepackt!!!! Was mich einige Zeit und Nerven gekostet hat, da alles natürlich nicht so funktioniert hat, wie ich es mir vorgestellt habe. Denn ich war dummerweise davon überzeugt, dass ich das Packen auch locker ohne Packliste hinbekomme. Von dem Gegenteil wurde ich dann überzeugt, als ich meinen Koffer auf die Waage gestellt hatte und sie statt den erhofften 23kg, dann doch 27kg anzeigte und somit das Chaos und den Weltuntergang verursachte. Doch nach tausendmaligem umräumen, aussortieren und ausflippen habe ich es schlussendlich doch noch geschafft das Gewicht des Koffers auf 22,5 kg zu verringern. (auch wenn ich zwischenzeitlich wirklich ratlos war, ob ich das noch hinbekommewink)

Nachdem ich die Hürde des Kofferpackens endlich überwunden hatte, habe ich mich nun schweren Herzens auch zum größten Teil von meinen Lieben verabschiedet, doch so wirklich realisieren kann ich es noch nicht, dass ich ab morgen 13 Monaten von Zuhause weg sein werde.

Ich freue mich riesig und kann nicht glauben, dass ich morgen endlich in New York ankommen werde und somit ein riesiger Lebenstraum in Erfüllung gehen wird.

In New York werde ich dann 3 sogenannte "Orientation-Days" verbringen. In diesen Tagen werden wir noch mal ein paar Workshops machen, wie z.B. einen Erste-Hilfe-Kurs. Außerdem ist am Dienstag noch eine Tour durch New York City geplant, worauf ich mich wirklich sehr freue.

Am Mittwoch geht es dann am Abend endlich wieder zum Flughafen und ich fliege weiter nach Washington DC, wo mich meine Gastfamilie dann vom Flughafen abholen wird. Ich bin echt gespannt und kann es kaum erwarten mein neues Zuhause zu sehen und endlich meine Gastfamilie persönlich kennenzulernen. 

Doch bleibt auch ein mulmiges Gefühl seine Familie, Freunde und eigentlich sein normales Leben in Deutschland hinter sich zu lassen und zu sehen, wie alle ihr Leben hier ohne einen weiter leben.

Aber die Vorfreude überwiegt auf jeden Fall, etwas komplett Neues zu sehen, ein neues Land mit einer anderen Kultur erleben zu dürfen und viele neue Leute kennenzulernen!!

Jetzt geht das Abenteuer, auf das ich so lange hingefiebert habe, endlich los.laughing

Das nächste Mal melde ich mich aus Amerika.

Bis dann, 

Sabrinawink